
ExperimenteFilmnacht 2008

Am 6. Juni 2008 trafen sich gegen 19:00 Uhr 14 Mädchen und Jungs im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. Sie hatten sich für unsere ExperimenteFilmnacht angemeldet und waren neugierig, was wohl kommen wird.
Es begann nach einer kurzen Einleitung des Büchereiteams mit einigen kurzen Filmen zum Thema "Erde" aus der bekannten Sendereihe "Wissen macht Ah".

Danach folgte ein experimenteller Teil zum Thema Wasser. Die Kinder testeten, wie viele Centstücke auf eine Postkarte, die auf einem mit Wasser gefüllten Glas lag, gestapelt werden konnten. Es war erstaunlich, wie viele Centstücke darauf passten. Natürlich wurde auch versucht, die Versuchsanordnung ohne Wasser im Glas durchzuführen.

Der nächste Versuch beschäftigte sich mit den Eigenschaften von Öl und Wasser. Mit viel Geduld gelang es uns, in einem Sieb Wasser zu schöpfen. Der letzte Versuch dieser Reihe hieß "Flaschenvulkan". Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, da unser Wasser zu kalt war, sprudelte es aus den Flaschen.
Anschließend gab es aus der Reihe "Wissen macht Ah" Filme zum Thema Wasser. Da wir Experimente zu Feuer. Wasser und Erde in Film und Selbstversuch versprochen hatten, gab es im Anschluss an die Filme nun wieder eine Versuchsreihe zum Thema Feuer und Luft.

Wer war Anton Flettner? Und was hat ihn so berühmt gemacht? Richtig - der Flettnerrotor. Die Funktionsweise dürfte nun den Kindern klar geworden sein.
Wie bekommt man ein Centstück, das in einem mit Wasser gefüllten Teller schwimmt, an "Land" ohne sich nasse Finger zu holen? Es wurde getüftelt und ausprobiert. Als Hilfsmittel standen nur ein Teelicht und ein Glas zur Verfügung.

Man nehme einen kleinen und großen Luftballon, verbinde sie mit einer Papierröhre. Welcher Luftballon wird größer???

Wie bekommt man ein Centstück, das in einem mit Wasser gefüllten Teller schwimmt, an "Land" ohne sich nasse Finger zu holen? Es wurde getüftelt und ausprobiert. Als Hilfsmittel standen nur ein Teelicht und ein Glas zur Verfügung.

Jetzt gab es noch Filme zum Thema Feuer.
Kein Kino ohne Eis dachten wir uns. Selbst ist der Mensch und wir machten uns unser eigenes Eis mit gestoßenen Eiswürfeln und Salz. Und das soll funktionieren? Nach cirka 20 Minuten gefror der Fruchtsaft und wurde tatsächlich zu Eis.
Nach so viel Wissen gab es zum Abschluss noch einen Film von Tim und Struppi. In "Die Reise zum Mond" geht es ja auch im weitesten Sinn um Experimente. Um 23:00 Uhr endete unsere ExperimenteFilmnacht.
Alle Versuche lassen sich jederzeit zuhause ausprobieren. Die Bücher zum Thema Experimente sind ab Ende September in der Bücherei ausleihbar.
Annerose Simon-Petry für das ExperimenteFilmnacht-Team